


(LK) = Landkreis
(S) = Stadt
(G) = Gemeinde
(M) = Markt
(Vgm) = Verw.-gemeinsch.
(Ot) = Orts-/Stadtteil

In Gold ein durchgehendes, eingebogenes rotes Tatzenkreuz, beseitet von vier roten Blüten, belegt mit einem roten Schild, darin die silberne Krümme eines Bischofsstabes.
Das Gebiet zwischen Altmühl und Schutter gehörte wahrscheinlich zur Grundausstattung des 740/741 entstandenen Bistums Eichstätt - ausdrücklich als Besitzungen der Eichstätter Kirche werden bereits 908 Möckenlohe und Pietenfeld genannt - und verblieb bis 1803 unter fürstbischöflicher Herrschaft. Auf diese bestimmende historische Kraft im Gemeindegebiet verweist das Schildchen mit dem (verminderten) Eichstätter Hochstiftswappen. Das Tatzenkreuz stellt die alte Form des Templerkreuzes dar und erinnert an die Komturei des Templerordens im Gemeindeteil Moritzbrunn (vor 1251- 1315) und an die Besitzungen dieses Ordens im Gemeindeteil Tempelhof. Die vier Blumen symbolisieren die vier wesentlichen Gemeindeteile Adelschlag, Möckenlohe, Ochsenfeld und Pietenfeld.
Die Gemeinde Adelschlag nahm mit Beschluss des Gemeinderates vom 24. November 1983 obenstehendes Wappen an (Wappenentwurf: Max Reinhart). Die Regierung von Oberbayern stimmte der Annahme des Wappens am 3. Mai 1984 zu.