


(LK) = Landkreis
(S) = Stadt
(G) = Gemeinde
(M) = Markt
(Vgm) = Verw.-gemeinsch.
(Ot) = Orts-/Stadtteil

Durch einen silbernen Pfeil gespalten von Rot und Grün; vorne ein halber silberner Flug, hinten ein schmaler silberner Wellenbalken, überdeckt von einer aufrechten Heugabel, deren Stiel aus einem silbernen Spatenblatt wächst.
Der Pfeil, Attribut des heiligen Sebastian, versinnbildlicht die dem Märtyrer geweihte Kirche im Gemeindeteil Oberdorf. Der silberne Flug in der vorderen Schildhälfte ist vom Wappen der Grafen Hundt von Lauterbach übernommen, die seit dem 16. Jahrhundert in der Gegend begütert waren. Der silberne Wellenbalken, ein heraldisches Flusssymbol, bringt zum Ausdruck, dass sich im Gemeindegebiet das Quellgebiet der Glonn befindet. Die Heugabel verweist auf die vorherrschende landwirtschaftliche Struktur. Der Stiel der Heugabel endet in einem Spatenblatt, das sich auf die historische Gewinnung von Raseneisenerz bezieht. Um 1200 sind die Bewohner von Muottelsteten als Hersteller von Gebrauchsgegenständen aus Eisen belegt.
Wappenführung seit 1982 nach Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Oberbayern mit Schreiben vom 28.09.1982.