


(LK) = Landkreis
(S) = Stadt
(G) = Gemeinde
(M) = Markt
(Vgm) = Verw.-gemeinsch.
(Ot) = Orts-/Stadtteil

Geteilt und unten gespalten; oben in Silber ein grüner Schräglinksbalken in Form eines Bachs, belegt mit dem goldenen Großbuchstaben G, unten vorne in Gold ein rotgezungter, schwarzer Stierrumpf, hinten in Rot schräg übereinander drei silberne Lindenblätter.
Die Gemeinde Grünenbach besteht seit 1972 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Grünenbach mit Schönau und Ebratshofen. Das Wappen geht auf die Geschichte aller drei Orte ein. Das ehemalige Wappen der Gemeinde Grünenbach von 1937, das als Gemeindesiegel durch Abdruck seit 1737 belegt ist, zeigte einen redenden Schräglinksbalken und den Großbuchstaben G, beides wurde in das neue Wappen übernommen. Der Stierrumpf stammt aus dem Wappen der Hohenegger. Die Herrschaft Hohenegg hatte einen der vier Sitze ihrer Hauptmannschaft in Ebratshofen. Die Lindenblätter stellen das Wappen der 1647 ausgestorbenen Reichsritter von Laubenberg dar. Die 1257 erstmals erwähnten Reichsritter waren Ministerialen im Dienst der Grafen von Montfort, der Reichsabtei Kempten und des Hochstifts Augsburg. Schönau war Teil der Herrschaft Laubenberg, die seit 1390 als österreichisches Lehen im Besitz der Reichsritter Laubenberg war.
Wappenführung seit 1989 durch Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Schwaben mit Schreiben vom 30.3.1989.
Quelle: Die Beschreibung (Blasonierung) und Erläuterung des Wappens wurde der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte (www.hdbg.eu/gemeinden/index.php/wappenkunde) entnommen.