Baden-Wuerttemberg

Stadt Sinsheim

In Gold ein rotbewehrter schwarzer Reichsadler.

Sinsheim gehörte bis 1803 zum kurpfälzischen Oberamt Mosbach und von 1803 bis 1806 zum Fürstentum Leiningen. Es hat, nachdem es 1329 an die Pfalz gekommen und bei dieser geblieben war, wie andere pfälzisch gewordene ehemalige Reichsstädte, das ihm einst als Reichsstadt zustehende Siegelbild, den Reichsadler, weitergeführt. Die Darstellung des Adlers hat im Lauf der Jahrhunderte einige Male gewechselt. Das älteste bekannte Siegel mit der Umschrift: s. civivm de. svnnensheim hängt an einer Urkunde des Jahres 1300.

Belege: GLA Karlsruhe Siegelkartei.
Literatur: Bischof, F., Die Geschichte des Ritterstiftes Sunisheim. In: Baden, Monographie einer Landschaft 7.1955. -Christmann, Heinrich, Kennst Du den Werdegang Deiner Heimat (Sinsheim)? In: Stadtspiegel Sinsheim. Schweinfurt 1957. - Engelmann, W., Rund um den Stiftsturm. Sinsheim 1949. - Farny, Oskar, Die Wappenteppiche im Haus des Landes Baden-Württemberg in Bonn, Stuttgart 1956. - Festschrift, des Realgymnasiums Sinsheim zum 110-jährigen Bestehen. .Sinsheim 1953. - Gleim, Die Städte des Kraichgaus. s. Waibstadt. - Hupp, Otto, Deutsche Ortswappen (Sammlung HAG), um 1925. - Kirstein, Ewald, Sinsheim a. d. E. Heidelberger phil. Diss. in Maschinenschrift. o. O. 1947. - Rommel, Gustav, Sinsheim. Karlsruhe 1954. - Semler, Josef, Sinsheim, ein Reformkloster. In: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 8.1956. - Stadtspiegel Sinsheim.


Zur Stadt Sinsheim gehören folgende Stadtteile.
Adersbach, Stadtteil
Dühren, Stadtteil
Ehrstädt, Stadtteil
Eschelbach, Stadtteil
Hasselbach, Stadtteil
Hilsbach, Stadtteil
Hoffenheim, Stadtteil
Reihen, Stadtteil
Rohrbach, Stadtteil
Steinsfurt, Stadtteil
Waldangelloch, Stadtteil
Weiler, Stadtteil

Eine Übersicht dieser Stadtteile finden Sie auf dieser Wappenübersicht.