
(LK) = Landkreis
(S) = Stadt
(G) = Gemeinde
(SB) = Stadtbezirk
(Ot) = Orts-/Stadtteil

In Schwarz ein goldener (gelber) Abtstab, umrankt von zwei silbernen (weißen) Eichenzweigen, begleitet beiderseits von je fünf sechsstrahligen goldenen (gelben) Sternen.
Wiernsheim gehörte seit 1259 dem Kloster Maulbronn und 1504-1806 zum württembergischen Klosteramt Maulbronn. Daran erinnert der goldene Abtsstab, der - von grünem Laub umschlungen auf schwarzem Grund - bereits im Wappen der Gemeinde in der alten Maulbronner Zehntscheuer abgebildet ist. Die Bedeutung der Eichenzweige ist nicht bekannt, sie wurden früher wegen des klösterlichen Weinbaus für Weinlaub gehalten. Die Sterne tauchen in den Siegeln kurz nach 1900 als Schmuckelement zu beiden Seiten des Wappenschildes auf. 1939 erhielt das Wappen seine heutige Gestalt, 1956 wurden die Farben von Wappen und Flagge festgelegt.
An sich hat eine Gemeinde wie Wiernsheim kein auf die alte Zeit zurückgehendes Wappen. Bäuerliche Gemeinden hatten früher nur ein so genanntes "Fleckenzeichen", das z. B. auf den Marksteinen angebracht wurde.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurde am 1. Januar 1970 die Gemeinde Pinache eingemeindet. Am 1. Januar 1974 erfolgte die Eingemeindung der Gemeinden Iptingen und Serres.
Zur Gemeinde Wiernsheim gehören folgende Ortsteile.
- Iptingen, Ortsteil
- Pinache, Ortsteil
- Serres, Ortsteil
Eine Übersicht dieser Ortsteile finden Sie auf dieser Wappenübersicht.