Niedersachsen

Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen

Gespalten; vorn in Gold eine aufgerichtete, unten mit schwarzem Brustfell umwickelte, nach außen gewendete rotbewehrte, schwarze Bärentatze, hinten achtmal von Blau und Silber geständert.

Schwarze Bärenklaue mit roten Krallen auf goldenemGrund:
Diese beziehen sich auf das Symbol der Hoyaer Grafen, den zwei Bärenklauen. Sie drangen um 1230 in das hiesige Gebiet ein und beherrschten es bis 1582, wobei die anfängliche Zeit bis 1365, und die von 1565 bis 1620, insbesondere für das Amt Bruchhausen, eine Ausnahme bildete.

Achtfach geständertes Kreuz, abwechselnd in den Farben Himmelblau- Silber,
war das Emblem der Bruchhauser Edelherren.
Wegen eines Brudermordes wurden diese von Kaiser Heinrich VI. als Grafen über die Grafschaft AIdenburg von 1192 bis um 1219 eingesetzt. Als mi t Graf Hildebold von Aldenburg dieses hier ansässige Geschlecht 1301 erlosch, wurde sein bischhöfliches Lehen bald danach auf Edelherr Hildebold von Bruchhausen übertragen. Am 12.10.1304 nennt er sich „Junker Hildebold von Bruchhausen von Gottes Gnaden Graf von Oldenburg“. (Um und nach 1300 heißt mehr Oldenburg). Und so wie er, nennt sich auch sein Sohn Otto meistens „Graf Otto von Bruchhausen und Oldenburg". Und dieser siegelt nicht mit dem Bruchhauser Kreuz, sondern mit den vier Balken und den Wölper Büffelhörnern (des Grafen Hildebolds von Aldenburg Mutter war eine Gräfin von Wölpe).
In Anlehnung des achtfach geständerten Bruchhauser Kreuzes, hatten die Bruchhauser Ortssiegel ein sechsfach geständertes Kreuz.


Zur Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen gehören folgende Mitgliedskommunen.
Asendorf, Gemeinde
Bruchhausen-Vilsen, Flecken
Engeln, Gemeinde
Martfeld, Gemeinde
Schwarme, Gemeinde
Süstedt, Gemeinde

Eine Übersicht aller Mitgliedskommunen finden Sie auf dieser Wappenübersicht.