Brandenburg

Amt Peitz

Von Grün und Blau durch eine silbern bordierte und gezinnte schwarze Bogenbrücke, belegt mit drei goldenen Dornenfäden, geteilt; oben wachsend eine goldene Linde mit elf Blättern, unten ein goldener Karpfen.

Der Amtsausschuss des Amtes Peitz beschloss am 18.11.1999, für das seit 1992 bestehende Amt Peitz ein eigenes Hoheitszeichen entwerfen zu lassen. Daraufhin wurden vom Grafiker und Heraldiker Uwe Reipert aus Waldstedt (Thüringen) insgesamt acht Entwürfe erarbeitet, bis alle Wünsche der einzelnen Gemeinden in ausreichendem Maße berücksichtigt waren. Am 24.08.2000 genehmigte das Innenministerium des Landes Brandenburg das Wappen.

Es symbolisiert Anzahl, Landesnatur, Geschichte und Erwerbsleben der amtsangehörigen Gemeinden. Die verschlungenen goldenen Lindensprosse weisen auf die sorbische/wendische Traditionspflege und durch die Anzahl ihrer Blätter auf elf zur Zeit der Wappenerstellung im Amt Peitz zusammengeschlossene Orte hin. Die goldenen Dornenfäden auf schwarzem Hintergrund assoziieren in abstrakter Form Überlandleitungen und versinnbildlichen die prägende Bedeutung der Energiewirtschaft (Kohleabbau und Stromgewinnung) im Erwerbsleben. Der goldene Karpfen verweist auf die seit der frühen Neuzeit nachweisbare Bedeutung der Binnenfischerei und Fischzucht in der Peitzer Region. Die Brücke symbolisiert den Gewässerreichtum im Amtsgebiet und die angestrebte Annäherung der Gemeinden untereinander. Ihre Zinnen erinnern an die Stadtbefestigung Peitz, die auch den umliegenden Dörfern als Schutzfeste gedient hat.

Verwendet wird das Hoheitszeichen u. a. auf dem Freistempelabdruck des Amtes Peitz, auf dem Geschäftspapier und den Absenderstempeln, auf dem Dienstsiegel und der Amtsflagge, auf Formularen und natürlich am Amtsgebäude.


Zum Amt Peitz gehören folgende amtsangehörigen Gemeinden.
Drachhausen, Gemeinde
Peitz, Stadt

Eine Übersicht aller amtsangehörigen Gemeinden finden Sie auf dieser Wappenübersicht.