Sachsen

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Orte nach Behördenaufbau
Beschreibung der Wappen der Mitgliedskommunen der Verwaltungsgemeinschaft Lugau

Stadt  Lugau

Stadt Lugau
In Gold auf grünem Berg ein schwarzes Gebäude mit offenem Tor, fünf großen Fenstern und zwei Spitzdächern mit Knäufen und goldenen Fähnchen.


Ortschaft von Lugau

Ortschaft  Erlbach-Kirchberg

Ortschaft Erlbach-Kirchberg
Im Göpelschnitt geteilt; rechts oben in Silber auf grünem Boden, belegt mit einem silbernen Wellenbalken, ein Baum mit grünen Blättern. Links in Blau auf grünem Berg eine silberne Kirche mit schwarzen Dächern. Unten in Gold ein schwarzer Brunnen mit blauer Wasserfontäne, darüber ein silbernes Gottesauge.
2013 wurde die Gemeinde Erlbach-Kirchberg mit deren Ortsteil Ursprung nach Lugau eingegliedert. Für die "Ortschaft Erlbach-Kirchberg mit Ursprung" wird das Wappen weiterhin verwendet.

Es zeigt in einer Dreiteilung links oben einen Baum - eine Erle, darunter eine Wellenlinie, Symbol eines Baches ("Erlbach"), oben rechts eine Kirche auf einem Berg ("Kirchberg") und unten einen Brunnen als Symbol für das Ursprüngliche ("Ursprung").

Gemeinde  Niederwürschnitz

Gemeinde Niederwürschnitz
In Silber mit grüner Flanke von doppelter Breite, worin übereinander jeweils schräg gekreuzt eine silberne Sense und ein silberner Dreschflegel sowie ein silberner Hammer und ein silberner Schlägel, eine rote Kirche.
Aus früheren Zeiten ist kein Wappen oder Ortssymbol für Niederwürschnitz bekannt.
Anlässlich des Heimatfestes von 1958 wurde von Otto Neuber das dargestellte Symbol entworfen. Dieses diente zwischenzeitlich auch als Gemeindesiegel.
Diese Gemeindebildsiegel durften in Sachsen per Gesetz längstens bis zum 31.12.2001 als Dienstsiegel verwendet werden.

Da es zu diesem Zeitpunkt noch kein eigenes Wappen gab, wurde im Siegel der Gemeinde ab diesem Zeitpunkt das Wappen des Freistaates Sachsen verwendet. Gleichzeitig wurde nach Möglichkeiten der Gestaltung für ein neues Wappen gesucht.

Mit einem Entwurf beschäftigte sich der ehemalige und inzwischen verstorbene Gemeinderat Harry Ziegler. Er war der Schwiegersohn von o. g. Otto Neuber. Anfang 2004 stellte er seinen Entwurf im Gemeinderat vor. Dieser stellt die weithin sichtbare, doppeltürmige Kirche als markantestes Bauwerk der Gemeinde sowie Symbole des Erzgebirges, insbesondere des Bergbaues und der Landwirtschaft, dar. Der Entwurf wurde im Gemeinderat diskutiert und grundsätzlich so auch angenommen.

Das Sächsische Hauptstaatsarchiv in Dresden gab nach einigen gestalterischen Änderungen im Juli 2004 eine positive Stellungnahme für den Entwurf ab.

Im August 2004 erteilte das Landratsamt Stollberg die Genehmigung für das Wappen und die Flaggen der Gemeinde. Seitdem ist das links abgebildete Wappen gültig und wird auch im Dienstsiegel der Gemeinde verwendet.