


(LK) = Landkreis
(S) = Stadt
(G) = Gemeinde
(Vgm) = Verw.-gemeinsch.
(Ot) = Orts-/Stadtteil

Gespalten von Rot und Silber; im vorderen Feld zwei gekreuzte silberne Rodehacken, darunter zwei goldene Ähren; im hinteren Feld auf einem grünen Berg ein grüner Baum.
Erklärung zum Wappen der Gemeinde Sulza mit den Ortsteilen Rutha und Schiebelau:
In zwei überlieferten Ruthaer Siegeldarstellungen sind drei Ähren mit Blättern bzw. ein Zweig mit Blättern abgebildet. Um jedoch ein ortstypisches Motiv zeigen zu können, wurden in Anlehnung an den Namen des Ortes und des Flüsschens Roda zwei gekreuzte Rodehacken als Hauptmotiv gewählt (Rutha/Roda = Ort, an dem gerodet wird bzw. Ort am Fluss, an dem gerodet wird). Aus einem der früheren Gemeindesiegel kamen die zwei Ähren in das Wappen.
Die meisten der alten Siegel von Sulza sind lediglich Schriftsiegel. Auf einem der wenigen Sulzaer Bildsiegel findet sich eine blühende Maispflanze, auf einem anderen ein Laubbaum. Dieser wurde als Symbol für Sulza in das Gemeindewappen übernommen. Die Berglage des Ortes oberhalb von Rutha wird durch Einfügung des kleinen Berges dargestellt.
Rot und Silber der beiden Schildhälften erinnern an die Farben eines Wappens der Herren von Lobdeburg, zu deren Herrschaftsgebiet Sulza und Rutha im Mittelalter gehörten. Das Grün des Baumes und des Berges auf dem hinteren Feld entspricht zum einen der natürlichen Farbgebung und symbolisiert zum anderen auch die Wald- und Wiesenflächen um Sulza und Schiebelau.