

(LK) = Landkreis
(S) = Stadt
(G) = Gemeinde
(VGd) = Verbandsgem.
(OB) = Ortsbezirk
(Ot) = Orts-/Stadtteil

In dem von Schwarz und Gold geteilten Schild oben gekreuzt ein silberner Berghammer und silberner Schlägel, unten eine blaue Pflugschar, beiderseits begleitet von einem dreiblättrigen grünen Kleeblatt mit Stängel.
Mit Datum des 23. August 1960 genehmigte das Ministerium des Innern von Rheinland-Pfalz die Führung eines Gemeindewappens mit obiger Beschreibung.
Die Begründung der Wappensymbole hat folgenden Wortlaut: „Erzenhausen gehörte zu dem alten kurpfälzischen Gericht Weilerbach, wie heute noch zur Bürgermeisterei Weilerbach. Es benötigte daher kein eigenes Gerichtssiegel. Weilerbach führte im Siegel die bäuerliche Pflugschar, die im Wappen mit aufgenommen wurde. Der obere Teil des Schildes ist als redendes Wappenbild gedacht, auch wenn der Ortsname nichts mit Erz zu tun haben sollte, sondern auf den Vornamen Erzo, Arizo zurückgehen sollte. Diese Symbole waren auch deshalb berechtigt, weil die Schürfung nach Quecksilbererzen und Kupfer in der Zeit des Kurfürsten Karl Theodor nachgewiesen ist. Die Kleeblätter erinnern an die Einführung des Kleebaues in Erzenhausen durch die Physikalisch-Ökonomische Gesellschaft zu Kaiserslautern, die dem Ackerbau aufhelfen sollte. Ein Erzenhausener Bauer war einer der ersten erfolgreichen Klee-Anbauer im Oberamt. Die Grundfarben Schwarz-Gold erinnern an die Zugehörigkeit zum alten Reichsland und später zur Kurpfalz.