

(LK) = Landkreis
(S) = Stadt
(G) = Gemeinde
(VGd) = Verbandsgem.
(OB) = Ortsbezirk
(Ot) = Orts-/Stadtteil

In Rot unter einem silbernen Wellenbalken zum Schildhaupt ein betagleuchtetes goldenes Kapellenwestwerk mit Dachreiter.
Allgemein:
Ammeldingen wird erstmalig 767 urkundlich erwähnt, im 12. Jahrhundert wurde der Ort mit „Oingelingen“, 1570 mit „Ameldingen“ bezeichnet. Bis zur französischen Revolution gehörte Ammeldingen zur Grafschaft Vianden. Die Grafen von Vianden führten ab 1278 als Wappen einen silbernen Balken auf rotem Schild, davor ein rotes Wappen mit einem weißen Herzschild. Die Kapelle in Ammeldingen steht seit Jahrhunderten unter dem Patrozinium der heiligen Wendelinus und Urbanus und ist Mittelpunkt der Ortsgemeinde. Der Wellenbalken steht als Symbol für die Our, die seit dem Wiener Kongress die Staatsgrenze zwischen Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg bildet.
Zum Entwurf:
Der Wellenbalken symbolisiert die Our, die stilisierte Kapelle ist stark ortsbildprägend, die Farben Rot und Silber stehen für die ca. 1000jährige Herrschaft Viandens.