
Schildhaupt in Silber, im Schildfuß eine schwarze Spitze belegt mit goldenem Hammer und Schlegel. Darüber zwei rote Hirschgeweihstangen in deren Mitte ein schwarzes Kreuz.
Der Hammer und Schlegel in der schwarzen Spitze stehen für die früheren Bleigruben von Wimbach, schon 1767 in einer Akte des Kurkölnischen Amtes Nürburg erwähnt. Erneute Erzsuche fand in der Franzosenzeit statt ( 1807- 1809 ). 1827 Erteilung der Schürfrechte durch das preußische Innenministerium. Der Bleierzbergbau wurde 1881 eingestellt, hatte aber nachweisbar über zwei Jahrhunderte in der Gemarkung Wimbach stattgefunden.
Die roten Hirschgeweihstangen weisen auf das frühere Patrozinium des Heiligen Hubertus hin. Die noch vorhandene Holzfigur des Jägerheiligen aus der Zeit um 1650 ist ein Bestandteil des Hauptaltares der früheren und jetzigen Wimbacher Kirche. Die Gemeinde Wimbach verehrt den HI.Hubertus in besonderer Weise, indem sie am Sonntag nach dem 3.November, dem Fest des Heiligen, die Hubertuskirmes mit einer Hubertusmesse feiert. In dieser Messe werden die Reliquien des Heiligen gezeigt und „Hubertusbrötchen" gesegnet, die bei einem Umgang um den Altar verteilt werden. Früher mußten die Besitzer, die bis an das Hubertuskreuz an der Banngrenze Wimbach - Adenau eine Wiese hatten, das „Hubertuskorn'' dazu liefern. Das gesegnete Brot sollte die Menschen besonders vor Tollwütigen Tieren schützen.
An das Wappen des Erzstiftes Köln, zu dessen Territorium Wimbach seit 1276 gehörte, erinnert das „Hubertuskreuz“ in Schwarz auf silbernem Schild in Form eines schwebenden Balkenkreuzes.