
Unter silbernem bogenförmigen Schildhaupt, darin in roter Milan, von Rot und Gold geteilt. Im mittleren roten Teil mittig ein silbernes Mühlrad, begleitet rechts von einem silbernen Notenschlüssel und links von einer silbernen Kornähre. Unten in Gold ein blauer Wellenbalken.
Die erstmalige urkundliche Erwähnung von Forstmehren als „Wortstmere“ stammt aus dem Jahr 1283 (Hessisches Hauptstaatsarchiv 74, Urkunde 103) und verweist auf eine damals bestehende Mühle.
Der Ortsname Forstmehren, hergeleitet von „Forst Mehren“, gibt Hinweise auf ein damaliges Königsgut in der Gemarkung um den Ort Mehren (Erwin Katzwinkel: Mehren – Beiträge, Berichte und Bilder zur Geschichte, Kultur und Wissenschaft einer kleinen Gemeinde – 1979).
Der Rotmilan im silbernen Bogen im Schildhaupt hat seinen Lebensraum als Brutvogel im Umfeld des Mehrbachs. Er ist im Gebiet der Ortsgemeinde heimisch.
Der silberne Notenschlüssel auf rotem Grund in der Schildmitte steht für die historische Ansiedlung von Kunst- und Kulturschaffenden in Forstmehren, welche sich auch in der Ortsansässigkeit von entsprechenden Vereinen darstellt.
Von besonderer Bedeutung für den Ort war die im Mittelalter erbaute Wassermühle am Mehrbach. Das silberne Mühlrad auf rotem Grund in der Schildmitte und der blaue, gewellte Leistenstab im goldenen Schildfuß symbolisieren Mühle und Mehrbach.
Die silbernen Kornähren in der roten Schildmitte weisen auf die landwirtschaftliche Nutzung der Wiesen und Äcker um den Ortskern.
Die zugrundeliegenden Wappenfarben Rot und Gold nehmen Bezug auf die Grafschaft Sayn und die Grafschaft Sayn-Altenkirchen, zu denen Forstmehren während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zählte.